Ergänzung zum Artikel:

Der "braade stoa" war nicht wie im Artikel von Dieter Hezel vermutet ein Flurname, sondern ein Quellstein.

Am oberen Beginn der Eltershöfer Steige, gleich nach dem "Zick-Zack-Wegle", dort wo heute das große Regenwasserrückhaltebecken vergraben wurde, laufen Muschelkalkschichten aus dem Hang. Zwischen den Schichten war vor dem Bau des Rückhaltebeckens eine Quelle mit einer teilweise respektablen Wasserschüttung. Dort konnte man in früheren Zeiten auf und vom Weg zum Diakbädle sogar noch seinen Durst stillen.

Als die Gelbinger Landwirte noch mit Kuh- und Pferdegespannen auf die landwirtschaflichen Flächen auf der Ebene fuhren, nutzten die die Quelle zum Tränken von Mensch und Tier, sozusagen als Ergänzung zum "Moascht".

Aus dem "Braade stoa" also dem breiten Stein wurde dann der Name "Breitenstein" abgeleitet. Die Idee hat der Ortschaftsrat von einem Breitensteiner Urgestein übernommen, der als Ur-Gelbinger über die Lokation Bescheid wusste!(kü)

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